Frische Trauben oder Most
Die OIV-Definition grenzt Wein über seinen Rohstoff und den Herstellungsweg von anderen vergorenen Getränken ab.
Traube & Gärung
Wein entsteht aus frischen Trauben oder Traubenmost durch alkoholische Gärung. Rebsorte, Herkunft und Ausbau eröffnen eine große stilistische Vielfalt.
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Die Definition
Nach der Internationalen Organisation für Rebe und Wein (OIV) ist Wein das Getränk, das ausschließlich durch teilweise oder vollständige alkoholische Gärung frischer Trauben – gepresst oder ungepresst – oder von Traubenmost entsteht.
Die OIV-Definition grenzt Wein über seinen Rohstoff und den Herstellungsweg von anderen vergorenen Getränken ab.
Bei der alkoholischen Gärung wandeln Hefen Traubenzucker in Ethanol, Kohlendioxid und weitere Gärungsprodukte um.
Herkunftsangaben können auf ein bestimmtes Erzeugungsgebiet verweisen. Welche Voraussetzungen gelten, hängt von der jeweiligen geschützten Bezeichnung ab.
Etikett und Gegenetikett liefern überprüfbare Informationen, etwa zu Herkunft, Alkoholgehalt, Abfüller und – je nach Wein – Rebsorte oder Jahrgang.
Praktische Orientierung
Alkohol birgt gesundheitliche Risiken. Die DGE hält keine Alkoholmenge für gesundheitlich unbedenklich. Für die Gesundheit ist es am besten, keinen Alkohol zu trinken.
Eine konkrete Frage – etwa nach Essensbegleitung oder einem bestimmten Geschmacksprofil – hilft im Fachhandel mehr als ein pauschales „guter Wein“.
Herkunft, Erzeuger oder Abfüller, Alkoholgehalt und weitere Pflicht- oder freiwillige Angaben geben belastbare Orientierung.
Halte einfache Beobachtungen zu Geruch, Geschmack und Gesamteindruck fest. Persönliche Vorliebe ist keine objektive Qualitätsstufe.